und diesmal wird's 'ne Sensation
Die beliebteste Frage, die einem als Deutschen hier momentan gestellt wird, lautet :"Do you think they're gonna make it ?" Ich persoenlich bin ja ziemlich hin und her gerissen, fuer wen ich nun jubeln soll (ja, ich Banause, ich weiss). Aber ich habe heute sogar schon nach einem imitierten Trikot geschaut, in dem man sich morgen unter Gleichgesinnte mischen kann, auch, wenn ich nicht die Nationalhymne mitschmettern kann. Von daher ist ja eigentlich alles klar. Wir bekommen sogar Unterstuetzung aus Macau. Jens, mein Vorgaenger in der AHK, ist heute eingeflogen und wird morgen auch beim Spiel dabei sein. Morgen, 23 Uhr sharp, sind wir am Start !
Heute kann ich wirklich sagen, einen erfolgreichen Arbeitstag gehabt zu haben und ich bin einfach wahnsinnig erleichtert, dass in meinem "Projekt" nun (fast) alles fuer naechste Woche geregelt ist. Ich haette nie gedacht, dass da noch ein Licht am Ende des Tunnels ist, aber nun steht der Plan (allein um den zu machen, brauchte ich einen Plan ... und davor noch einen Plan fuer den Plan...) und wir koennen loslegen. Naechste Woche mehr von den aufregenden Praktikums-Challenges der AHK :)
Nebenbei waren wir gestern mal wieder in unserer Lieblingslocation, dem dbl o. Mittwochs wegzugehen hat was Irres, mitten in der Woche einen drauf zu machen und dann am naechsten Morgen wieder puenktlich auf Arbeit (man kennt das: Mittwochs Uniparty / Donnerstag, 8.15, Tutorium in G300). Mein Taxifahrer war auf Adrenalinschub aus und fuhr konstant 110 statt der angegebenen 60 kmh. Zu Beginn ihm das Fahrtziel angegeben, meinte er irgendwo in der Stadt, ich haette ihm nicht gesagt, dass ich dort hin wollte. Darauf folgte erst mal ein Belehrung ueber das richtige Verhalten westlicher Praktikanten im abendlichen Taxidschungel (wir sind ja so unwissend....). Da ich es gewagt habe zu erwaehnen, ich haette ihm die Adresse beim Einsteigen ins Taxi genannt, hagelte es ein "Neinneinnein, das wuerde nicht stimmen!" Habe kaum gewagt noch Luft zu holen, da er darauf schon wieder auf den Zureichtweisungszug aufgesprungen ist. Oberstes Gebot : der Taxifahrer hat Recht. Und danach kommt ganz lange gar nichts.
Fabian, Mitpraktikant in der Kammer, hat seinen Fare-Well-Abend gefeiert und man kann ihn ja nicht sang- und klanglos davonziehen lassen. Nun wird er in London als Generaldirektor Karriere machen und den schwaebischen Akzent in der englischen Sprache etablieren ! Anbei einige Impressionen von gestern.



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