Y’all know we takeover
in der z.B. auch alles, was rockt und denkt, rocken zu muessen, auftritt. Neben dreizehnjaehrigen Jungs mit Schuhgroesse 45 und Segelhosen reihte ich mich in die doch schon beachtliche Schlange ein, um dann bei der Kontrolle erst mal meinen ganzen Trinkvorrat abgeben zu muessen (so eine Plastikflasche kann schon arg gefaehrlich werden und ich kann auch schon seit der Grundschule so gut werfen). Whatever, jedenfalls waren die Sitze exakt in der Mitte, 2. Reihe (in der ersten sieht man nur die Rueckseite der sich immer wieder selbst erneuernden Seitenbande) on me ! Brandy, mein Kollege, war noch beim Dragonboat Training, so dass ich die ersten Spiele fachmaennisch mit einem zu meiner linken sitzenden, permanent plappernden, hyperaktiven Indonesier verbrachte, der die ganze Zeit wie die schlechte Version einer betrunkenen alten Tante lachte. Wo ich mir eigentlich das Spiel anschauen wollte, sollte ich von ihm ein Bild mit einem sich aufwaermenden Spieler machen, der auch einen vorbeifliegenden Vogel haette darstellen koennen. Aber man will ja dabei gewesen sein !
Um Viertel nach 6 kam dann der erste Brecher : Argentinien vs Slowenien. Mei, ich kann Euch sagen, ich war vollkommen aus dem Haeuschen ! Manu Ginobili !! Ja, sitzt da noch jemand ? Vor mir ! Live ! Wahrhaftig ! Daneben noch ein Rasho Nesterovic und Bostjan Nachbar ! WAAAAAAHHNSIIIIIIINNNNNN !! Denen zuzuschauen ist eine Wonne, das geht runter wie Öl. Und es wurde ja noch besser. Im Anschluss betraten Spanien und Serbien & Montenegro die Halle, mit ihnen Pau Gasol,
der spanische Dirk Nowitzki. Mei, so lange Beine und der Kerl schafft es dennoch fuer seine Groesse ungewoehnliche geschmeidige Bewegungen unter dem Korb zu vollbringen. Superb ! Da haben die Grizzlies schon sehr gut eingekauft. Auf der anderen Seite trabte dann noch ein Darko Milicic an mir vorbei, 2m von mir entfernt, 2m groesser als ich. So verbrachten wir also 2 Tage in einer zu wohltemperierten Halle (das entschuldigt den Kapuzenpulli, die Socken und den Schal meinerseits) auf immens unbequemen Klappstuehlen, uns die Seele aus dem Leib
bruellend, euphorisch, endorphinausschuettend, fassungslos. Immer natuerlich: fachmaennisch analysierend. Und alle Spiele waren sie abwechslungsreich und spannend und, das ist das Aufregende an diesem Sport, immer anders als man denkt. Sieger des Cups wurde Spanien in einem den Argentiniern doch weit ueberlegenen Finale. Anbei wie immer ein paar Eindruecke (fuer die bessere Perspektive gilt wie immer: draufklicken) und am Wochenende geht die WM, die Basketball-WM, ganz in der Naehe los ! Diese WMs reissen nicht ab...... Liebe Gruesse !


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