Im Zuge des momentan stattfindenden IMF Meetings hat sich die Loewenstadt, welche man auch als perfektes Organisationstalent darstellen kann, herausgeputzt fuer ueber 20.000 Delegationsteilnehmer. Es gibt viel zu diskutieren.
Hermetisch abgeriegelt ist das Areal rund um Suntec, dem Ort des Geschehens, markiert durch patroullierende Polizisten, die unerschrocken jedes Taxi, jedes Gefaehrt und jeden Bus kontrollieren. Allerdings war es vermutlich noch nie so leer in der angrenzenden, integrierten Shopping Mall. Diese allerdings ist so lang, windet sie sich doch unterirdisch der Strassen in ich weiss nicht wievielen Kilometern. Endlose Laufbahnen, auf denen die Bewohner um den besten Platz im (Shopping)Endspurt fighten, immer dabei, immer am Anschlag, treibend, rastlos. Momentan also die Chance, alleine und im eigenen Tempo seine Runden zu drehen. Wenn ich mich umdrehe, blicke ich auf den Wasserfall unseres Condos, der in terrassenfoermigen Abstufungen plaetschernd den Morgen einlaeutet. Dazu, denkbar passend, Klaviermusik einer unbekannten Franzoeischen Kuenstlerin, es plaetschert und traellert hier im Einklang, schiergar parallel, da weiss man gar nicht was schoener ist. Oder das eine ergaenzt das andere.
Ergaenzend dazu mal wieder lustige Dinge aus der Arbeitswelt, heute: moegliche Jobkategorien fuer aufstrebende Literaten aka „Und was machst Du in Singapur?“
Ich bin ja gespant was morgen kommt. Fehlen wuerde ja noch Professorin und professionelle Golferin. Stetige Klassifizierung eines Praktikantendaseis – jedem so wie es ihm gefaellt. In diesem Sinne – macht Euch ein schoenes Wochenende!
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